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Einwahl bei IN-Berlin

Auch wenn man mittlerweile überall einen DSL-Zugang hat, kann es sein, dass DSL ausfällt oder man irgendwo ist, wo DSL nicht verfügbar ist. Normales Telefon wird von den Providern mit höherer Priorität behandelt als der Internetzugang, da darüber auch Notrufe abgesetzt werden können. Zwar wird dies mehr und mehr von integriertem Voip und Handys abgelöst, aber man findet es hier, und vor allem in ländlicheren Gebieten oder außerhalb Deutschlands immer noch häufig.

IN-Berlin ermöglicht die Einwahl per Modem (analoge Einwahl) oder mit der Hilfe einer ISDN-Karte (digitale Einwahl). Je nach Telefonanbieter kann es sein, dass sich die Einwahlnummern für die Modem- und ISDN-Einwahl unterscheiden.

Die für die Einwahl benötigten Daten findet man in der Konfigurationsübersicht.

Erklärung: Analoge Einwahl

Eine analoge Einwahl bei IN-Berlin ist die Einwahl mit der Hilfe eines Modems. Sie dient dazu, den Datenaustausch zwischen IN-Berlin und dem Computer des Teilnehmers zuhause zu ermöglichen, damit der Teilnehmer über IN-Berlin am Internet teilnehmen kann.

Ein Modem verwandelt dafür die zu übertragenden Informationen in unterschiedliche Töne (Modulation) und kann Töne von der anderen Seite wieder in Informationen umwandeln (Demodulation). Daher auch der Name „Modem“ (Modulator/Demodulator).

Erklärung: Digitale Einwahl

Obwohl über das Telefonnetz noch immer hauptsächlich Töne (Gespräche), also analoge Signale, übertragen werden, werde diese sehr schnell vom lokalen Telekommunikationsunternehmen in digitale Signale (Einsen und Nullen) verwandelt, weil sich diese wesentlich leichter verwalten und transportieren lassen. Normalerweise werden also die Telefonsignale in der nächsten Vermittlungsstelle in digitale Signale verwandelt (mit der Hilfe eines analog/digital-Wandlers).

Bestellt man jetzt einen ISDN-Zugang bedeutet dies im wesentlichen, dass dieser Wandler abgeschaltet wird. In der Telefonbuchse zuhause kommen jetzt also nicht mehr analoge, sondern digitale Signale an. Auch müssen jetzt digitale Signale vom Telefon produziert werden (man braucht also in den meisten Fällen ein neues Gerät).

Der Zugang zum Internet per ISDN hat den Vorteil, dass die digitalen Informationen des Computers nicht erst aufwendig von einem Modem in Töne (analoge Signale) verwandelt werden müssen, um dann bei der Vermittlungsstelle wieder in digitale Signale zurückverwandelt zu werden. Man erreicht per ISDN somit höhere Übertragunsraten. Außerdem werden Verbindungen bei ISDN schneller aufgebaut als mit der Hilfe von zwei Modems.

dialin.txt · Zuletzt geändert: 2014/02/19 00:20 (Externe Bearbeitung)