ADSL-STANDLEITUNGEN BUNDESWEIT BEI IN-BERLIN

Bei IN-Berlin ist es ab sofort möglich, bundesweit ADSL-Standleitungen mit fester IP-Adresse zu bekommen. Die Voraussetzungen dafür sind ein T-DSL-Anschluss der DTAG (Telekom) (dieser muss separat bei der DTAG beantragt werden) und ein ADSL-Router, der die Leitung möglichst 24 Stunden am Tag online hält.

Eine Nutzung der ADSL-Standleitung im Netzwerk mit mehreren PCs ist erlaubt. Die Reverse-Lookups der IP-Adressen sind standardmäßig sitename.in-dsl.de ("sitename" ist der Benutzername beim IN-Berlin), können aber auch nach Absprache auf z.B. eine eigene Domain geändert werden. Zusätzlich steht ein Fallback per Modem/ISDN mit der gleichen IP-Nummer zur Verfügung (ab IN-DSL M).

Wichtig:
  • Ein ADSL-Modem + Router (oder Kombigerät) müssen grundsätzlich separat beschafft werden. Diese sind ab je ca. 40 EUR im Handel erhältlich.
    Alternativ können vorhandene Geräte weiter benutzt werden. Als Router eignet sich auch ein Rechner im Dauerbetrieb.
  • Ein T-DSL-Anschluss muss vorhanden sein oder separat bei der DTAG beauftragt werden.
  • Die Nutzung des DSL-Zugangs anderer Anbieter ist in der Regel nicht möglich; diese sind - anders als der (Ex-)Monopolist - nicht verpflichtet, DSL-Verbindungen aus ihren Leitungen an andere Anbieter weiterzuleiten.

Unsere ADSL-Tarife sind ausschliesslich Volumentarife, d.h., es gibt keine zeitabhängigen Kosten, sondern man bezahlt ausschliesslich für das übertragene Datenvolumen. Ein bestimmtes Kontingent an Freivolumen ist in jedem Tarif enthalten und über das Freivolumen hinausgehender Traffic verursacht Mehrkosten. Das Volumen errechnet sich aus der Summe des eingehenden und des ausgehenden Traffics. Da es sich um eine Standleitung handelt, ist der ADSL-Router 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche mit dem Internet verbunden.
Leider lässt sich die lästige Zwangstrennung bei allen T-DSL-Anschlüssen nicht vermeiden. Diese wird von Seiten der DTAG durchgeführt, nicht vom IN-Berlin. Durch die Vergabe einer festen IP-Adresse sollte dies aber kein Problem darstellen, da eine sofortige Neueinwahl möglich ist. Wir empfehlen jedoch, die Zwangstrennung selbst gegen z.B. etwa 4:45 Uhr morgens durchzuführen. Das hat die Vorteile, dass die Leitung nicht tagsüber irgendwann einfach durch die DTAG getrennt wird, sondern zu einem definierten Zeitpunkt nachts und dass die letzte Verbindung in den Trafficdaten enthalten ist, die wir morgens gegen 5 Uhr von unserem Anbieter geliefert bekommen und somit eine bessere Kontrolle des verbrauchten Traffics möglich ist.

ADSL-TARIFE

Folgende Tarife gibt es derzeit:

TarifFreivolumenmonatl. GrundpreisPreis je weiteres GBLeistungen inkl. von Tarif
IN-DSL S3 GB9 EUR5,00 EURIN-Berlin Light+UUCP
IN-DSL M8 GB14 EUR4,50 EURIN-Berlin Light+UUCP+Classic
IN-DSL L15 GB20 EUR4,00 EURIN-Berlin Light+UUCP+Classic
IN-DSL XL25 GB30 EUR3,50 EURIN-Berlin Light+UUCP+Classic

Es gibt keine Einrichtungsgebühren und der Zugang ist monatlich mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündbar. Jedes über das Freivolumen hinausgehende GB wird in 100 MB-Schritten je nach Tarif berechnet. Pro Verbindung wird natürlich in Bytes gezählt und es wird nicht pro Verbindung aufgerundet, sondern nur einmal am Ende des Monats auf die nächsten vollen 100 MByte.

Beispiel: Bei IN-DSL 10 sind 10 GB Traffic inklusive. Jedes über diese 10 GB hinausgehende GB kostet 4,00 EUR, genauer gesagt werden je angefangene 100 MB zusätzlich zum Grundpreis 0,40 EUR berechnet. 11,5 GB im Tarif IN-DSL 10 würden somit 26 EUR kosten.

Details zu den Leistungen der in den DSL-Tarifen enthaltenen Tarifen und zu den anderen Tarifen des IN-Berlin findet man auf unserer Tarifeseite.

FEATURES

Hier ein paar wichtige Features im Überblick:

  1. IN-DSL kann mit den T-DSL-Varianten 384 kBit/s (T-DSL light), 768 kBit/s (T-DSL 768), 1024 kBit/s (T-DSL 1000), 1536 kBit/s (T-DSL 1500), 2048 kBit/s (T-DSL 2000), 3072 kBit/s (T-DSL 3000) und auch 6144 kBit/s (T-DSL 6000) und schneller, nicht jedoch mit V-DSL genutzt werden.
  2. Es fallen keine Einrichtungsgebühren an.
  3. Der Tarif ist monatlich mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende kündbar.
  4. Es gibt keine zeitabhängigen Kosten: man muss nicht immer auf die Uhr schauen und kann sich in Ruhe Internetseiten ansehen und online Mails bearbeiten. Es fallen lediglich Kosten für das übertragene Datenvolumen an.
  5. Es wird eine feste IP-Adresse (bei begründetem Bedarf auch ein Subnetz mit mehreren IP-Adressen) vergeben. DynDNS-Behelfslösungen sind daher nicht erforderlich. Beispiel für die Einrichtung eines Routers für SSH-Zugang auf den eigenen Rechner findet sich

    hier
  6. Reverse-Auflösung der ADSL-IP-Adresse(n) ist individuell konfigurierbar (z.B. auf eine eigene Domain).
  7. Mehrplatznutzung erlaubt (wie alle IN-Berlin-Dienste natürlich nicht zur kommerziellen Nutzung), Anleitung für Router-Einrichtung hier
  8. Fallback per Modem oder ISDN möglich. Rufnummer und Preis siehe hier.
  9. Leitungsstatistiken bekommt jeder ADSL-Nutzer für seine eigene Leitung. Mittels MRTG wird die Bandbreite in einer Grafik mit einer 15-minütigen Genauigkeit angezeigt. Die Trafficdaten werden alle 15 Minuten aktualisiert, wodurch eine zeitnahe Kontrolle möglich ist.
  10. Einzelverbindungsnachweis auf Tagesbasis abrufbar.
  11. Limitwarnung per E-Mail: Bei Erreichen eines per Webinterface definierbaren Limits wird eine E-Mail verschickt, so dass man rechtzeitig gewarnt wird, wenn man den eingestellten Traffic verbraucht hat.
  12. Hartes Limit (abschaltbar) und damit eine Kostenbeschränkung. Bei Erreichen dieses ebenfalls per Webinterface definierbaren Limits wird der Zugang komplett gesperrt und kann nur noch über den Support wieder freigeschaltet werden.
  13. Unsere Mailserver können den Backup-MX für die Domain(s) des ADSL-Users übernehmen und Mails im Falle einer Störung der T-DSL-Leitung zwischenspeichern. Hier empfehlen wir aber ausdrücklich die von uns ebenfalls angebotene direkte Mailauslieferung.
  14. Zugriff auf unseren Newsserver per NNTP, NNTPS und UUCP
  15. Speicherplatz zum Ablegen eigener Webseiten - Details dazu siehe Tarif IN-Berlin Light.
  16. SSH Shellzugang zu unserem User-Webserver
  17. eigene Subdomain für E-Mail und Homepage
  18. POP3- und IMAP4-Mailboxen
  19. SMTP-Relayserver
  20. kompetenter Support per E-Mail
  21. Up- und Downgrades der Tarife ohne Zusatzkosten jeweils zum nächsten Monatsersten möglich.

Teilnahmeanträge und ein Formular für die Teilnahme am Lastschriftverfahren gibt es in der Antragsübersicht.
Die Teilnahme am Lastschriftverfahren ist für die Benutzung der ADSL-Standleitungen erforderlich!

Das maximale Transfervolumen ist standardmässig auf das doppelte Freivolumen des gewählten Tarifs gesetzt, um die Möglichkeit zu bieten, die Kosten zu begrenzen. Man kann über unser Service-Portal das maximale Transfervolumen selbst definieren. Wird dieses erreicht, wird der Zugang bis zum nächsten Ersten gesperrt (der Support kann auf Wunsch die Sperrung wieder aufheben). Bei Erreichen des konfigurierten Warn-Limits und 100 MB vor Erreichen des konfigurierten Sperr-Limits bekommt man einen Hinweis per E-Mail. Dieser wird ggf. jeweiles am 7., 14., 21. und 28. des Monats wiederholt.
Eine Übersicht über alle einzelnen ADSL-Verbindungen inkl. der Onlinezeiten, des ein- und ausgehenden Traffics und der bisherigen Gesamtkosten für den laufenden Monat kann man sich ebenfalls über das Service-Portal anzeigen lassen.

Unsere Firewall blockiert eingehend unsichere Ports (NetBIOS, SMTP, MSSQL, Finger, Telnet, Zebra, Amanda, SNMP). Andere Ports werden weder gefiltert noch in der Geschwindigkeit begrenzt. Ausnahmen oder Erweiterungen der Filter sind im Einzelfall mit dem Support abzustimmen.
Mails werden z.B. nur von unseren Mailservern angenommen und können direkt per SMTP weitergeleitet werden an den eigenen Mailserver hinter der ADSL-Standleitung (siehe direkte Mailauslieferung). Im Einzelfall können wir direktes SMTP aber auch auf Anfrage freischalten, wenn das Mailrouting über unsere Mailserver nicht gewünscht ist und der eigene Mailserver nachweislich kein offenes Relay ist. Die Mailauslieferung über unsere Server hat aber Vorteile, wenn man vermeiden möchte, dass Mailabsender bei Störungen der T-DSL-Leitung Fehlermeldungen bekommen.

-- Main.LasoiHargil - 21 Feb 2006
Topic revision: 2009-02-25, PhiLs

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